Über die Wirkung von Feuer und Wasser in Down Under

Während meiner Australienzeit von 2006 bis 2011 erlebte ich zwei Wetterextreme, die aus der Sicht einer Mitteleuropäerin alles andere als alltäglich sind. Die bis 2009 anhaltende Dürreperiode „The Big Dry“ wurde mit dem Beginn der neuen Dekade von starken, zum Teil sinnflutartigen Regenfällen abgelöst. Verheerende Buschfeuer und weitflächige Überschwemmungen waren jeweils die Folge. Mit meiner Kamera begegnete ich den Auswirkungen an zwei Orten, die kontrastreicher nicht sein konnten.

Das Element Feuer steht dabei für das Chaos und die Zerstörung des „Black Saturday“: Inmitten übrig gebliebener Trümmer einst blühender Grundstücke und Lebensräume lässt sich das Ausmaß dieser Katastrophe auf persönliche Schicksale erahnen.

Das Element Wasser hingegen erwirkt ein seltenes Naturschauspiel von atemberaubender Schönheit und kreativer Perfektion: Die durch die Flutung hervorgerufene Farbenpracht des sonst ausgetrockneten Salzsees Lake Eyre im Outback von Südaustralien kommt erst aus der Vogelperspektive richtig zur Geltung.

Vergangene Termine:

  • Ausstellung vom 5. Juni bis 4. Juli 2013 in der Australischen Botschaft Berlin, Wallstraße 76-79, 10179 Berlin
  • Vernissage am 5. Juni um 19.30 Uhr im Rahmen des World Environment Day in der Australischen Botschaft Berlin

  • Ausstellung vom 6. Dezember 2012 bis 13. Januar 2013 im Kulturzentrum Moritzhof in Magdeburg
  • Vernissage am 6. Dezember um 19 Uhr in der HofGalerie des Moritzhofes
© 2018 Sandra Eichler. Alle Rechte vorbehalten.